…..Wunschzettel schreiben…..wenn Wünsche wahr werden….

Wenn ein lang ersehnter Wunsch wahr wird, wie meine Reise in das schöne Israel.

Diese Reise wäre beinahe durch einen blöden fehlenden Stempel im Pass unmöglich gemacht worden. Das machte nichts, denn nicht nur die Reise ging dadurch in Erfüllung, sondern auch der Wunsch endlich einmal alleine zu fliegen.

Ich hatte gemeinsam mit meiner Familie die Reise gebucht. Beim Einchecken wurde ich vom Beamten im Flughafen darauf hingewiesen, dass mir ein Stempel um nach Israel einzureisen, fehlte. Ich wurde abgewiesen und war im ersten Moment traurig über diesen Vorfall.

Meine Tochter handelte sehr schnell und besorgte mir sofort für einen kleinen Aufpreis einen Anschlussflug. Ich ließ noch am selben Tag den Stempel beim Konsulat nachtragen. Meine Nachbarin sowie meine Familie unterstützen mich.

Die Reise begann mit einer super Taxifahrt. Am Flughafen wurde ich bereits von dem Beamten erwartet, der mir zwei Tage zuvor die Einreise nicht erlaubt hatte. Er stellte mir einige Fragen bezüglich des Nachtrages in meinem Pass.

Ich checkte ein wie wenn ich das schon immer alleine gemacht hätte. Schon beim Einchecken fand ich positive Leute und erfuhr sehr viel über mein Reiseziel. Durch das gute Gespräch mit meinen Flugnachbarn verging die Zeit wie im Fluge und als der Flugkapitän durchs Mikrofon durchgab, dass wir in 15 Minuten in Tel Aviv landen würden, war ich stolz auf mich.

Meine Familie holte mich am Flughafen ab und das erste was wir taten, war an den Strand von Tel Aviv zu gehen und gemütlich einen guten Kaffee zu trinken. Danach schlenderten wir über den Carmel Market, bei der die Vielfalt von Obst und Gemüse, die Gerüche und das Schreien der Marktleute mich beeindruckten. Übrigens auf diesem Markt gibt es ein super Restaurant für das traditionelle Humusgericht und eine alte Dame bereitet super köstliche Wraps aus der Drusenküche zu. Aber es gibt noch vieles mehr, wie tolle Bäckereien mit einer großen Vielfalt an köstlichem Brot.

Tel Aviv ist reich an Geschichte und doch so modern durch die Bauhausarchitektur. Diese Gegensätze bekommt das Bummeln durch die Stadt einen ganz eigenen Charme. Nicht kaufen, sondern entdecken ist das Ziel.

Die eintägige Tour nach Jerusalem, war die Krönung unserer Reise. Mit dem Bus fuhren wir über das Land, das die Baumbepflanzung durch die Judenorganisation JNF-KKl die Wüste wieder fruchtbar gemacht hatte. In Jerusalem angekommen liefen wir zur Altstadt. Kurz vor dem Jaffa Tor sprach ich eine junge jüdische Soldatin an und sie fragte, ob sie uns behilflich sein könnte. In Kürze erfuhren wir über Kunst und Kultur und bekamen gesagt, dass es bei Cofix den besten Kaffee to go gibt. Sie erzählte uns auch, dass es gefährlich sei für eine Jüdin in den arabischen Gassen durch Jerusalem zu laufen. Sie sei diesen Teil noch nie gelaufen. Wir konnten durch ihre Erzählung spüren, dass es nicht einfach ist in einer Stadt zu wohnen, wo sich die größten Weltreligionen und deren Völker treffen. Dennoch erzählte sie uns mit Stolz, dass sie gut damit leben kann.

Jerusalem ist keine Stadt in der man nur einen Wunschzettel in die Klagemauer stecken, sondern einfach die Vielfalt dieser Erde wirken lassen sollte.

Der Wunsch geht sowieso in Erfüllung sobald die Zeit dafür reif ist.


2 Gedanken zu “…..Wunschzettel schreiben…..wenn Wünsche wahr werden….

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