Follow your Dreams….

Im Flughafen Zürich habe ich erfolgreich die Passkontrolle passiert, doch wenig später die Durchsage.: „Der Flug nach Reykjavik ist annulliert“…

…das hieß für mich ohne Zwischenstopp nach Amerika und bisher mein längster Flug.

Eine neue Herausforderung.

Nobody gets anywhere by standing still. Follow your Dreams and arrive at the top.

Fliege nach New York City und es wird mit Sicherheit einer der eindrucksvollsten Städtetouren, die unvergessen bleiben wird.

Schon eine halbe Stunde vor Landeanflug auf den Flughafen JFK liegt spektakulär unter uns der exklusive Küstenabschnitt von Long Island. Schöne Wasserwege sind zu sehen, Boote drehen ihre Runden. Man sieht die Villen der Upper Class, die sonst für mich durch private Zufahrtswege versteckt liegen würden.

Dieser Blick ist einmalig genauso wie der Moment aus dem Flughafen Richtung City mit dem Bus vor uns die Skyline von Manhattan, die immer näher auf uns zu kommt.

In der Stadt finde ich mich sofort zurecht.

Die langen Straßenschluchten wie die der Fifth Avenue wirken unendlich. Die Querstraßen davon wie z. B. 47. Straße sind die kurzen Straßen.

Die Wegbeschreibung wird meistens in Blocks angegeben so wie in den US-Filmen. Die Stadt teilt sich in Nord/Süd und Ost/West auf.

Also ganz einfach.

Der New Yorker ist sehr hilfsbereit, oft werde ich angesprochen und es entwickelt sich der bekannte Small Talk.

Da muss ich echt gut zuhören…

…alles verstehe ich doch noch nicht.

Wir haben uns für die ersten 3 Tage in Harlem einquartiert. Ein wunderschönes Privathaus im viktorianischem Stil und antiker Einrichtung das Harlem Flophouse,

Es liegt in einer sehr schönen Villengegend mit vielen Jazz Bars und guten Burger Restaurants, das immer noch von Afroamerikaner geprägt ist.

Genau nach meinem Geschmack.

Abends auf dem Heimweg sind wir an einer Kirche vorbeigelaufen. Der Gospelgesang hat uns reingezogen. Gemeindemitglieder statteten uns mit einer Bibel aus und ab diesem Moment gehörten wir einfach dazu.

Es war ein beschwingter Gottesdienst, welcher durch die Lieder und die gehaltvolle Predigt des Pfarrers zum Innehalten und Nachdenken angeregt wurde.

Von Harlem aus um nach Manhattan zu Fuß zu gelangen nehmen wir den Weg durch den ruhigen und romantischen Central Park der viele Highlights bietet.

Eins davon war die Bow Bridge mit den vielen kleinen Booten auf dem See.

Gewappnet mit einem Kaffeebecher haben wir uns neben der Anlegestelle der Brücke zum Relaxen hingesetzt und die Landschaft, den vielen Eichhörnchen und das Treiben der Menschen auf uns wirken lassen.

Am südlichen Ende des Central Parks, MET und MOMA entlang findet sich eine eigene Kunstszene.

Da habe ich mir von dem Künstler Denis Ouch ein echt gutes Graffiti gekauft. Die Micky Mouse auf dem New Yorker Stadtplan.

Am Ende des südlichen Teils des Central Parks gab es für uns zwei weitere Attraktion.

Einmal das Plaza Hotel im Stil der französischen Renaissance. Das Publikum ist sehr interessant, genau der richtige Ort für den legendären Nachmittagstee.

Zudem ein Block weiter das Bergdorf Goodman Luxuskaufhaus verrückt und schrill aber auch gleichzeitig elegant, dass gar nicht nach Kaufhaus wirkt, mit der Art Deco Fassade und die außergewöhnlich dekorierten Schaufenstern. Es bietet Luxus in Hülle und Fülle an.

Wir wurden mit einem Glas Champagner empfangen…

…und fühlten uns wie in einer glamourösen US Komödie.

Tag fünf unserer Reise widmeten wir ganz dem amerikanischen Einkaufswahn und den vielen Einkaufsmöglichkeiten, Macy`s, Bloomingdale`s und dem legendären Saks in der Fifth Avenue mit den schönen dekorierten Schaufenstern.

Die Schaufensterdekoration waren  wegen der Fashion Week mit Schaufensterpuppen und echten Models dekoriert.

Echt klasse…

Damit die Bilder mit den vielen Eindrücken nicht wie in einem Film an mir vorbeifließen, machten wir immer wieder eine Pause in meinem geliebten Bryant Park und besuchten auch die nebengelegene New York Public Library.

Die Metropole ist voll mit magischen Orte.

Ebenso zu Fuß über die Brooklyn Bridge zu gehen ist ein Erlebnis. Wir hatten unser Hotelzimmer in Chinatown ganz in der Nähe der Brücke.

Mit der Island Ferry sind wir an der Miss Liberty vorbeigefahren. Da haben wir uns gefragt, wie war der Moment für die Einwanderer als Sie die Lady zum ersten Mal sahen.

Wir jedenfalls waren überwältigt.

Den gleichen Eindruck hatte ich im Grand Central Terminal ein beeindruckender Bahnhof Gäste sind hier willkommen.

Die vielen Parks und Galerien die in der ganzen Stadt verteilt sind ganz besonders der Stadtteil Chelsea die Drehscheibe des Weltkunsthandels und für Architektur.

Eine spannende Szene.

Hierbei haben wir in einer der vielen Galerien Herrn Peter W. Klein ein Kunstsammler aus Nussdorf bei Stuttgart kennengelernt der nun in New York lebt.

…es war ein gutes Gespräch und wenn ich es schaffe, werde ich mir in Stuttgart die Sammlung ansehen.

Gute Restaurants, Boutiquen aber auch Galerien finden sich in der ganzen City. Gute Burger haben wir im Whole Foods Market gegessen, ganz unkompliziert.

Überall werden Happy Hours angeboten und so gönnten wir uns an einem Tag 6 frische Austern, echt lecker.

Selbstverständlich haben wir auch bei Katz´s Delicatessen den Pastrami Sandwich probiert. Leider war der Tisch von Harry und Sally bereits belegt als wir kamen.

Mit der Subway ist man überall schnell und für ca. 3 Dollar je Weg am Strand von Coney Island. Wir haben uns einen Tag am Meer gegönnt und abends haben wir das Musical Chicago am Broadway besucht.

Die Stadt ist so vielseitig, dass ich erstmal die Eindrücke ordnen muss. Das witzige ist, dass nach wenigen Tagen die Größe und Höhe der Stadt auf einmal ganz normal auf mich wirken.

Bin halt doch ein Stadtmensch…

Das Gefühl für Raum und Zeit bekommt in dieser Stadt auf einmal eine andere Bedeutung.

Am letzten Tag sind wir über den Huston Market geschlendert und dabei Mr. Pringels Schuhe bewundert. Die Schuhe waren von Ihm designt und mit Federn überzogen.

Ein echter Knaller.

An der Ecke Fifth Avenue 47.Straße fängt der Diamond District an. Den sollte man sich anschauen, denn hier ist die größte Diamantenbörse der Welt. Auch wenn man nichts von den Klunkern kauft, die meist sogar nur in Schachteln schon fast lieblos im Schaufenster liegen, sollte man diese 300 Meter einmal durchlaufen. Es war genauso wie ich es aus den Erzählungen meiner damaligen jüdischen Jugendfreundin kannte.

Bei dem Spruch ich hole dir die Sterne vom Himmel…

…holt Liz M. Giraldo den richtigen Diamanten aus der Theke.

Sie arbeitet bei Salvatore und Co. Einem Juwelier der fast ausschließlich Diamantenschmuck in der Auslage hat.

Den sowohl bei Ihr wie auch beim ganzen Team spürt man den Spruch „Mazel U’bracha“ Glück und Segen, dass jeder Jude beim Übergeben der Diamanten den Kaufvertrag mit Handschlag und diesem Spruch besiegelt. Der Verkauf basiert auf Vertrauen.

Am besten ist so ein Heiratsantrag auf dem 102. Stockwerk des Empire State ganz nah den Sternen.

Es gibt Vieles was ich nicht erwähnt habe und Orte in den ich selbst in 10 Tagen nicht geschafft habe.

Das nächste Mal, wenn ich in diese facettenreiche Metropole reise, werde ich ganz bestimmt an manchen Orten noch länger verweilen…

…es zieht mich wieder dahin.

Daher…

New York City ist auf jeden Fall wieder eine Reise wert.

 


4 Gedanken zu “Follow your Dreams….

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