Die Bank der Neapolitaner…

…und der wahre Schatz dieser Bank

während der Vorbereitung für den Pizzateig schweiften meine Gedanken zu einer Erinnerung an ein Erlebnis mit meiner Tante in Salerno ab.

Ich nahm während dessen Mehl zur Hand. Ich löste die Würfelhefe in warmem Wasser in einer Tasse auf und gab ein Esslöffel Salz dazu, dann fing ich an die Mehlmischung zu kneten.

Und meine Gedanken nahmen ihre Lauf…

Wie gewohnt saß meine Familie und ich unter der Zitronenpergola und aßen Tantes selbstgemachte Pizza. Es war eine schöne Sommernacht und da sagte meine Tante zu mir: „Morgen ziehen wir uns beide sonntäglich an und gehen zusammen nach Neapel.“

Super dachte ich, dann gehen wir dort Pizza essen…

Meine Tante wählte für den Neapelausflug ihr selbstgeschneidertes Kleid, welches in einem leichtem Blau mit dezenten blassgelben kleinen Blumen bedruckt war. Es betonte sehr gut ihre zarte fast zerbrechliche Figur. Ihr fiel das leicht gelockte braune Haare auf die Schulter und umrahmte ihr schönes ebenmäßiges Gesicht. Dazu hatte sie ihre Seidenstrümpfe, die mit einer Strumpfnaht versehen waren und schwarze Pumps an. Passend dazu wählte sie ihre schwarze Lacktasche aus. Diese Tasche nahm sie nur für besondere Anlässe mit.

Ich wählte für diesen Tag meine mit Strass besetzten Sandalen aus und trug dazu mein dunkelblaues Marinekleid. Für Neapel musste es bequem sein, denn die Fahrt ging eine gute Stunde von Salerno nach Neapel und im Zug war es im Sommer sehr heiß, so wie in einem Backofen.

Ich dachte – naja in diesem eleganten Aufzug, Pizza essen in Neapel…

In Neapel angekommen gingen wir gleich zu Mary und holten uns eine Sfogliatella. Wir wurden von der Inhaberin auch herzlichst begrüßt und meine Tante tauschte mit Mary wie gewohnt noch ein paar Worte aus.

Dann steuerten wir die Via Toledo hoch, damals hieß diese Straße eine zeitlang sogar Via Roma.

In der Via Toledo hielten wir vor einem Gebäude mit einer großen breiten Treppe. Ich schaute zu meiner Tante hinauf und ich sagte zu ihr. „Ist das jetzt eine neue Pizzeria?“ „Was tun wir hier überhaupt?“ Sie meinte: „Nein, aber hier bringen die Pizzaioli ihr verdientes Geld hin.“

Ich fragte nicht weiter, denn wir standen vor der Tür dieses Gebäude und zwei Herren in Uniform und weißen Handschuhen öffneten uns die Eingangstür. Ich dachte in diesem Moment, wo sind wir denn hier gelandet. Ich schaute meine Tante fragend an und sie schaute mit ihren großen braunen Mandelaugen zurück. Ich sah ein Blitzen in ihren Augen was ich so noch nie bei ihr gesehen hatte. Der Raum war riesig und die Wände und Decken waren mit wundervollen Fresken bemalt, welche mit Deckenstuck umrandet waren. Für mein Geschmack schon fast zu üppig. Eine bunte blumenverzierte Glasdecke erhellte den großen Raum. Es gab unendlich viele Schalter und dahinter standen Mitarbeiter, welche ebenfalls eine Uniform trugen und das Geld mit weißen Handschuhen zählten. Ich fing an die Schilder langsam zu lesen und meine Tante steuerte gezielt auf den Schalter zu, bei welchem „Kontoeröffnung Ausland“ stand. Ich hatte das Gefühl neben einer Grand Dame zu stehen. Wir nahmen Platz auf einer wunderschönen hölzernen Sitzbank, bis wir aufgefordert wurden, in einem bequemen Sessel vor einem sehr großen prunkvollen Schreibtisch Platz zu nehmen. Es verging gut eine Stunde bis alles in die Wege geleitet war und der Bankangestellte, welcher keine Uniform und keine Handschuhe trug, erklärte meiner Tante höflich die Vertragsbedingungen. Während der Abwicklung der Formalitäten brachte man uns Wasser, Kaffee und Schokolade. Vor allem wurde meine Geduld gelobt wie artig ich sei. Ganz ehrlich ich traute nicht einmal zu atmen. Denn so eine Bank hatte ich nie zuvor gesehen. Nirgendwo. Nicht einmal in Basel oder Zürich, wo mein Vater Geld für seinen Einkauf eintauschte. Als der Vorgang beendet war wurden wir sehr höflich verabschiedet. Wieder öffneten uns zwei Männer in Uniform und weißen Handschuhen die Ausgangstür der Bank mit einer sehr gekonnten und eleganten Geste um wieder zur Via Toledo zu gelangen.

Ich lief stumm neben meiner Tante und musste dieses Erlebnis erst einmal verarbeiten. Sie hatte sich ein Konto für ihre Selbständigkeit eröffnet. Von nun an machte sie stoffbezogene Knöpfe für Frauenblusen, Kleider und Mäntel. Das hatte sie mir stolz auf dem Rückweg erzählt.

Die Ware ging nach Übersee und von da aus in die ganze Welt. Dafür brauchte sie ein internationales Konto und entschied sich für diese prunkvolle Bank.

Danach feiert wir ihren neuen Job an einem Pizzastand und fuhren wieder mit dem Zug Richtung Salerno.

Dieses Erlebnis war so eindrucksvoll, dass ich ihn zu meinem Ritual machte, wenn ich zu Besuch nach Salerno fuhr um meine Tante zu besuchen. Dann wechselte ich immer meine Deutsche Mark in Italienischer Lire in dieser wohl ältesten Bank dieser Welt um, welche sich im Palazzo Zevallos Stigliano befindet. Die Banker trugen immer noch eine Uniform und fassten das Geld mit weißen Handschuhen an. Nur ich betrat die Bank mit meiner Reisetasche, Jeans, T-Shirt und meinen mit Glitzersteinen besetzten Sandalen aus Positano. Außerdem hatte ich 15 Stunden Zugfahrt von Lörrach nach Neapel hinter mir. Nun betrachtete ich diese Räumlichkeiten aus der Jugendstilzeit die sich vor mir öffneten nicht mehr mit Kinderaugen. Ich ging selbstbewusst auf den Wechselschalter Ausland zu und war immer noch fasziniert von dem schönen Marmorboden mit den Intarsien. Dem vielen Stuck, Gold und Fresken welche die Decken, Wände und Balustraden schmückten. Ich wusste auch sobald die Herren in Uniform mit den weißen Handschuhen mir die Ausgangstüre öffneten und ich die Schwelle zur via Toledo wieder betrat, war ich wieder in meinem gewohnten Neapel. Zwischen hupenden Fahrzeugen, Polizei und dem täglichen neapolitanischen Wahnsinn welcher diese Stadt so einzigartig macht.

A B  E  R .  .   .

…der wahre Schatz dieser Bank befindet sich in den oberen Räumlichkeiten der Bank. Ein Raum dessen Wände in einem engelsblau gehalten und mit dem Deckenstuck nicht gegeizt wurde. Hier hängt das Gemälde „l’ultimo di Caravaggio“ – il Martirio di sant’Orsola. Das Herzstück dieses Gebäudes, welches für das Rot des Meisterwerks das Blut einer besonderen Insektenart als Farbpigment verwendet wurde.

Das Kunstwerk kam in die Hände der Bank, weil eine neapolitanische Signora, Schulden bei dieser Bank zu begleichen hatte. Sie gab der Bank das Meisterwerk, damit ihre Schulden erlassen wurden, ohne vorher das Bild von einem Gutachter prüfen zu lassen. Die Bank erließ ihr die Schuld und wertete es als minder ein als es dem tatsächlichen Wert entsprach. Der Wert dieses Gemäldes geht in die Millionen und es wird zur Zeit behauptet, dass es jetzt Neapel verlassen wird und in einem anderen noch unbekannten Ort einen neuen Platz bekommt. Sollte diese Stadt dieses Meisterwerk für Geld eintauschen, wird das Herz Neapels für immer bluten, denn die Bank wurde für immer geschlossen.

Neapel ist und bleibt eine wahre Fundgrubefür Entdecker jeder Art die den besonderen Reisekitzel mögen…

…und nun zum Rezept für den Pizzateig:

1 Würfelhefe

1 Kilo Mehl

1 Esslöffel Salz

Die Würfelhefe in gut warmem Wasser auflösen und in das gehäufte Mehl und Salz kneten. Dazu verwende ich die Knethacken meines Handmixers. Ich gebe solange warmes Wasser hinzu bis sich die Masse zu einem festen Teig bildet. Eine Handvoll Mehl lasse ich immer wieder übrig, damit ich am Schluss falls der Teig nicht fest genug ist nochmals den Teig mit dem Mehl nacharbeiten kann und danach den Teig an einem warmen Ort mehrmals aufgehen lassen kann. Der Teig ist dann gut, wenn ich mit dem Finger in den Teig drücke und der Abdruck bestehen bleibt.

Mein Belag bleibt traditionell: Tomaten,Mozzarella, Origano und Kapern.

Das ist das Rezept meiner Tante – das Einzigartige war nur, das sie die Pizza in ihrem Holzofen und in ihren Backblechen aus Kupfer die Pizza bug. Die Pizza wurde durch dieses Blech besonders knusprig und bekam durch die heimischen Hölzer eine besondere Geschmacksnote.

Was wäre Neapel ohne die Pizza …

…natürlich immer noch Neapel aber die Pizza gehört eben dazu.

Es gibt mehr als 1000 Möglichkeiten in Neapel eine Pizza zu essen und alle sind auf ihre Art gut. 

Die einfachste und schnellste Art ist, sich an einem Pizzastand eine To-Go Pizza mitzunehmen. Das hat wahrhaftig Tradition in dieser Stadt. Jeder Stand hat sein eigenes Geheimrezept. Außerdem gibt es viel in dieser Stadt zu sehen, sodass es eine gute Idee ist, gewappnet mit ein Stück Pizza in der Hand, die Stadt zu erkunden. 

Aber es gibt auch Pizzalokale in Neapel, welche ich bei jedem meiner Besuche eines dieser Lokale aufsuche.

So wie in der Via dei Tribunali, beherrscht die Großfamilie Sorbillo das Geschäft mit der Pizza – hier bevorzuge ich die Hausnummer 32. Die Familienmitglieder sind sich untereinander nicht immer einig. Der Machtkampf um die beste Teigrezeptur und die richtige Zusammenstellung für das Brennholz, damit die Pizza das richtige Aroma bekommt treibt so manches Mitglied der Familie zur Weißglut. Da hilft es auch nicht ein Lokal in der Via dei Tribunali (Weg der Gerichte) zu betreiben, denn kein Gericht der Welt konnte den jahrzehntelang andauernden Familienstreit schlichten. Ich denke mir, solange sie um das beste Rezept streiten, ist die exzellente Qualität der Pizza garantiert.

Verlässt man dieses Lokal, steht man Mitten im neapolitanischen Chaos zwischen Trödel, kleinen Geschäften und hupenden Vespas, die hier überall herumfahren und zum Straßenbild ganz einfach dazugehören. Via dei Tribunali, welche zum Weltkulturerbe ernannt wurde und sich von Port’Alba bis Castel Capuano erstreckt, gehört zu den ältesten Hauptstraßen Neapels. Von hier aus ist der Dom und der Patron von Neapel San Gennaro leicht zu erreichen. Ebenso das Konservatorium von San Pietro a Majella, Forcella ein Viertel, welches mit großer Vorsicht besucht werden sollte und zu einer meiner bevorzugten Vierteln gehört. In Forcella verstummen die Stimmen und auf seiner Brieftasche sollte man hier immer die Hand draufhaben. Man begegnet kaum einem Menschen und wenn, dann sind diese darauf bedacht mit schnellem Schritt wieder aus diesem Viertel herauszukommen. Außerdem sind an den Hausklingeln keine Namen zu sehen. Wer hier wohnt, möchte anonym bleiben und man hat das zu respektieren. 

Die Piazza Miraglia sowie die Via San Gregorio Armeno und die Piazza San Gaetano sind eine Besichtigung wert. Der Eingang für die Napoli Sotteranea befindet sich auch hier in der Nähe und in diesem Untergrund taucht man tief in das Herz Neapels ein, welches im 2. Weltkrieg teilweise Schutz vor dem Bombenhagel bot.

Meistens lege ich bei so einer Exkursion ein Pizzatag ein und laufe die Spaccanapoli runter, in Richtung Da Michele. Dies ist die Pizzeria, bei welcher ich sagen muss, hier werde ich noch als Einheimische begrüßt, mit Handschlag und als Signora. Ich bekomme dann einen Zettel mit einer handgeschriebenen Nummer in die Hand gedrückt und sobald die Nummer vom Oberkellner aufgerufen wird, kann man die Pizzeria betreten. Meistens sitze ich am Tisch, bei welchem der Film „Eat, Pray, Love“ mit Julia Roberts gedreht wurde und mir grinsend der Kellner zuflüstert…hier saß auch schon Sophia Loreen und viele andere Berühmtheiten und jetzt sie. Auf die Sophia Loreen sind sie besonders stolz, welches oft als Mädchen Neapels genannt wird und sich während des Krieges viel in den alten Gassen von Neapel rumtrieb. Der Kellner meinte auch, dass ich genau wie die Loreen den neapolitanischen Dialekt immer noch auf der Zunge hätte. 

Klar! Das ist meine Heimatsprache in welche berühmten Musikstücke wie „O Sole Mio“ geschrieben wurden und jeder Pizzaolo während der Zubereitung der Pizza mitsingt.

Spaghetti, Knoblauch, Öl und etwas Schärfe…

…es braucht nicht viel, um eines der Spaghettigerichte auf den Küchentisch zu zaubern, welches für wenig Geld eine neapolitanische Großfamilie glücklich und satt macht. 

Das Drumherum am Esstisch ist es, was das einfache Gericht  zum Genuss macht.

Es werden Neuigkeiten ausgetauscht, die während der Besorgung der Zutaten gemacht wurden. Ebenso werden die aktuellen Preise von Obst und Gemüse, Teigwaren und den Preis für 1 Liter Olivenöl besprochen. Besonders wichtig ist, bei welchem Händler man die beste Qualität bekommt. All das ist dem Familienoberhaupt am Tisch wichtig.

Es wird eben nicht einfach nur gegessen, sondern es wird diskutiert, gewitzelt und gelacht. 

Hier das Rezept für 2 Personen:

500 Gramm Spaghetti „al dente“ in gesalzenem Wasser kochen.

    4 Esslöffel Olivenöl in ein Pfännchen warmmachen und den in  Scheiben geschnitten

    1 Knoblauch goldgelb anbraten.

    1 scharfe Peperoni in das noch heiße Knoblauch-Olivenöl beigeben.

Die Spaghetti abschütten und ein bisschen von dem Kochwasser mit in die Pasta Schüssel dazugeben. Dazu das Öl mit dem Knoblauch und der Peperoni beimischen.

Mit Salz und Pfeffer nachwürzen und mit frischer kleingehackter  Petersilie und etwas Olivenöl beifügen. Die gebratene Peperoni  als Garnitur auf die Spaghetti legen.

Lasst es euch schmecken!

Tief in meiner Schatzkiste…

…fand ich noch diese Juwelen

Wenn ich die Via Toledo in Neapel entlang schlendere, ist mein erster Halt die Hausnummer 214. Gay Odin ist ein kleiner Laden, bei dem das Eintreten von einer knarrenden Ladentür begleitet wird und man sofort in Mitten einer Duftwolke von Schokolade und süßen Essenzen steht. Die Regale sind vollgepackt mit Schokolade, Pralinen und einer handvoll Eissorten aus der hauseigenen Herstellung.

Mit dem Schokoladeneis und der Schokolade la Foresta Nera (= Schwarzwald), welches mein Favorit ist, hat sich die Manufaktur in der Stadt einen Namen gemacht. Mit dem Spachtel wird es entweder in den Pappbecher gestrichen oder in eine Eiswaffel gespachtelt. Das Eis wird solange mit der Spachtel von der Eiswaffel hochgezogen bis sich am Ende eine Eislocke bildet. Stolz überreicht der Verkäufer mir die eiskalte Süßspeise und ich laufe mit dieser erfrischenden Köstlichkeit die Via Toledo hinauf, in Richtung Altstadt Spaccanapoli.

Die Via Toledo ist trotz ihres Zerfalls modern, es reihen sich, wie in jeder anderen Stadt, die zahlreichen Geschäfte und Modeketten aneinander.  Die Polizei im Auto oder zu Pferd ist hier immer präsent. Die Via Toledo führt entlang des Spanischen Viertel, was mit einer gewissen Vorsicht zu betreten ist, aber auf jeden Fall besichtigt werden sollte.

Was mich immer wieder begeistert, sind die Menschen, die ihren Alltag in dieser Stadt improvisierend meistern. Beispielsweise in ein zu großes Clown Kostüm reinschlüpfen und versuchen die Aufmerksamkeit des Strassenpublikums auf sich zu ziehen. Andere fangen einfach auf der Straße an zu singen oder Poesien vorzutragen. Die berühmten Hütchenspieler sind sowieso überall zu finden. Man sucht sich eben eine Aufgabe, für das tägliche Überleben.

Bei Scartuchio in der Piazza S. Domenico Maggiore,19 genehmige ich mir ein leckeres Schokoladentörtchen, für welches er berühmt ist. Dieser Laden im historischen Viertel der Stadt wird sowohl von Künstlern wie auch von Politikern aus aller Welt zum Genuss des süßen Stückchens besucht. Hier mache ich mir als einige Notizen über den Besuch dieser Stadt oder schaue dem interessanten Publikum, welches sich in der Piazza tummelt, zu. Es lohnt sich einfach länger sitzen zu bleiben, um dann ausgeruht die Sehenswürdigkeiten, die von hier aus nicht weit entfernt sind, zu besichtigen. 

Neapel zu besuchen ohne mir einen Caffé Scecherato bei Gambrinus in der Via Chiaia,1/2 zu gönnen, das wäre ja tödlich! Üblicherweise trinke ich am Tresen meinen Kaffee, bei dem die Zubereitung dieses Getränks auch zum Besuch der Bar schon ein Erlebnis ist. Hier wechsle ich ein paar Worte auf Neapolitanisch mit einem der eleganten Barista und sehe dabei gerne seinem gekonnten Umgang mit dem Shaker zu. Der bereits gefrorene und gezuckerte Kaffee wird im Shaker so lange geschüttelt bis der Kaffee ein Schaum bildet. Auf Wunsch wird ein Schuss Likör beigefügt. Dann wird der Kaffee in einem von Eiswürfeln vorgekühlten Kristallglas, gefüllt. Ein Hauch von Kakaopulver wird über den Schaum gestreut und eine geröstete Kaffeebohne vorsichtig auf den Kaffeeschaum gelegt. Der Barista in seinem weißen Blaser hinter dem Tresen lässt den Blick nicht von meinem Glas. Jedesmal erzählt er mir die gleiche Story von den kostbaren Kristallgläsern des Hauses und jedesmal versichere ich ihm, dass ich keines dieser Gläser mitgehen lasse, denn sie gehören in diesen heiligen Hallen der Bel Epoche Zeit hinein.

Von hier aus ist meine letzte Station die Galerie Umberto I. Ein süßer Duft von neapolitanischen süßen Stückchen weht mir beim Schreiben dieser Zeilen um die Nase und Nostalgie macht sich in meinen Erinnerungen breit. Bei Da Mary hole ich mir eine Sfogliatella. Eine Anlaufstelle für jeden Heimischen, denn hier gibt es den Baba getränkt in Vermouth, die Zeppola und eben meine geliebte Sfogliatella. Zu Zeiten von Mary konnte man seine Alltagssorgen noch dazu loswerden und bekam einen guten Rat auf den Weg. Den Kaffee holt man sich in der Galeria an der Bar und die Zigarette gab es bei der alten Dame, die mit einem Tuch zugedecktem Körbchen am Arm dastand und dessen Inhalt sie mit Zigarettenstangen gefüllt hatte. Bei dieser Dame kaufte ich mir immer ein Päckchen Marlboro und hielt mich um eine Zigarettenlänge bei ihr auf. Unsere Gespräche wurden oft mit dem Satz beendet und von ihrem breiten Grinsen untermalt, dass ich viel zu jung für das Rauchen wäre. 

Sie wurde von allen geschützt und wusste genau was in dieser brodelnden Stadt vorging. Diese Dame liebte ich für ihren Mut.

Zu einem Neapel Besuch gehört es, vorsichtig zu sein, um in   dieser Stadt, welche sich ihre Identität niemals stehlen lässt, das süße Stückchen genießen zu dürfen!

In Neapel weihnachtet es das ganze Jahr…

…und wo?

In der Via S. Gregorio Armeno, Mitten in den engen Gassen von Neapel, zwischen der Piazza del Gesù und der Via dei Tribunali, unweit von Spaccanapoli, befindet sich die Straße voller Kunsthandwerk rund um das Krippengeschäft.

Egal welche Temperaturen in dieser süditalienischen Metropole herrschen in diesen Gassen hat sich Kunst, Handwerk und Christentum vereint, um die Geburt Jesu in einem Krippenspiel festzuhalten. Es wird 365 Tage, gehämmert, geformt, geschnitzt und gehandelt. Man betont, dass hier nicht einfach verkauft wird! Um diese Kunstwerke aus Ton und Kork muss gefeilscht und diskutiert werden! Damit man sich während des Kaufes klar wird, welches heilige Unikat man erstanden hat. Um den Kauf zu unterstreichen wird an der Café Bar nebenan ein Kaffee bestellt und durch einen Barista direkt geliefert. Solch eine Krippe behält man ein Leben lang und wird auch weitervererbt.

Eine Künstlerin hat mir sogar verraten, dass sie oftmals Gesichter aus dem täglichen Leben als Krippenfiguren in Ton formt. Also einheimische Gesichter, was ich sehr interessant fand. Auch erzählte sie mir, dass nicht nur Menschen aus der ganzen Welt bei ihr einkaufen, sondern auch von Übersee ehemalige italienische Migranten mit ihren Krippen vorbeikommen, um das geliebte Erbstück restaurieren zu lassen. Außerdem kann man auch heutzutage die Krippen im Netz ersteigern und es wird in die ganze Welt geliefert, erzählte sie mir voller Stolz. Sie fügte hinzu, dass alle in dieser Straße ihre Ware im Netz verkaufen. Wir kennen uns auch untereinander und sind sozusagen eine Familie und haben ein Auge auf die Repliken aus Asien im Netz. Klar ich hatte sowieso das Gefühl das Jesus und die Heilige Familie nicht in Betlehem, sondern aus Neapel stammte. Die Krippen sind so detailgetreu und liebevoll dargestellt, dass man das Gefühl bekommt, Jesus sei in dieser Straße geboren worden. Da möchte man natürlich nur das Original der Krippe erwerben.

Ich erzählte ihr, dass meine Großeltern auch so eine Krippe besaßen. Jedoch war diese unter einer Glasglocke, was ihrer Meinung nach, ein sehr kostbares Exemplar gewesen sein muss. Zur Weihnachtszeit wurde die Krippe immer auf dem Kaminsims gestellt. Dabei feuerte mein Großvater den Kamin an und röstete die Maroni auf dem Rost. Dazu gab es Glühwein und Kinderpunsch. Die Wohnung füllte sich mit weihnachtlichen Gewürzen. Die Künstlerin grinste und sah mir tief in die Augen und meinte dabei…solche Erinnerungen sind genau so wertvoll, wie der Besitz einer Krippe. 

Da musste ich ihr einfach zustimmen!

Könnte ich meine Reiseerinnerung in ein Parfümfläschchen füllen, so könnte ich dem Zauber der Meere jetzt näher sein…

…oder ich hole das Meer zu mir!

Das Weihnachtsessen wurde in meiner Familie meistens von meinem Vater zubereitet. Er war es, der bei Salerno an der Amalfi Küste aufwuchs und die Fischgerichte nach den Rezepten seiner Mutter an diesen Tagen für uns zubereitete. Mit größter Sorgfalt aber auch mit sehr viel Aufwand kaufte er in unterschiedlichen Läden im Dreiländereck sein Fisch und die anderen Zutaten ein.

Baccalà bekannt auch als Stockfisch, Muscheln und einige andere Sorten Fisch füllten unseren Kühlschrank während der Weihnachtstage. Es roch nach Meer in der ganzen Wohnung. Das mochte ich!

Eines der Gerichte waren Spaghetti alle Vongole, die es meistens an Heiligabend bei uns gab. Wir Kinder freuten uns auf dieses Gericht, denn die Muschelschalen nahmen wir zum basteln. 

Also wurde auch alles verwertet…

Dieses Nudelgericht gehört heute noch zu meinen beliebtesten Weihnachtsessen und es ist auch nicht schwierig in der Zubereitung.

Für 4 Personen:

500 Gramm Spaghetti 

500 Gramm Muscheln (Vongole)

    1 unbehandelte Zitrone

    4 Esslöffel Olivenöl (nach belieben mehr)

    1 Knoblauchzehe

    1 Bund Blattpetersilie

    5 getrocknete Tomaten

       Salz und Pfeffer

Spaghetti „al dente“ kochen 

Die Muscheln unter kaltem Wasser waschen abtropfen lassen.

Olivenöl in ein Topf geben und die Knoblauchzehen mit den kleingeschnittenen getrockneten Tomaten goldgelb anbraten. Die Muscheln in das Olivenöl legen und die Blattpetersilie dazugeben. Die Muscheln auf niedriger Flamme leicht erhitzen bis sich die Muscheln im Topf vollständig öffnen und ein Schuss Weißwein dazugeben. Mit dem Öffnen der Muscheln sind diese auch gar.

Die Spaghetti abgießen und ein Tasse Nudelwasser in eine Schüssel gießen dazu der Saft einer unbehandelten Zitrone, 4 Esslöffel Olivenöl und einige Blätter der frischen Petersilie. Mit einer Gabel zu einer cremigen Flüssigkeit schlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu die Spaghetti dazugeben und die Muscheln. 

Als kleiner Tipp! Die Spaghetti mit der restlichen Petersilie garnieren und die unbehandelte Zitronenschale ein bisschen über das Muschelgericht reiben. Es entfaltet sich ein mediterraner Duft…herrlich!

Dazu kalter Weißwein und Kerzenlicht. Guten Appetit und eine schöne Weihnachtszeit!

Leute! Ich muss euch was erzählen.

Kurz vor der erneuten Schließung der Bars und Gaststätten bedingt durch die Pandemie besuchte ich eine Bar in der Freiburger Innenstadt. 

Eine schöne Location, um mal unter netten Leuten ein paar Stunden zu genießen. Der eine oder andere Prominente kann dann schon mal neben einem sitzen. Denn in dieser schon fast konservierten Zeit, ist es gut Gespräche und Meinungen von anderen mitzubekommen, die nicht in den Medien stehen. Es wird einem bewusst, dass wir alle im selben Boot sitzen und wir uns plötzlich von nichts unterscheiden, denn Geld spielt in dieser Zeit nicht mehr ganz so eine große Rolle. Ein anderer Reichtum ist in einer solchen Zeit gefragt.

So wurde es mir an diesem Abend bewusst, dass wir ausgehungert von Kunst und Kultur sind und uns auf ein solchen Augenblick wie diesen freuen. 

Am Flügel in der Bar wurde gespielt. Mal heiter mal melancholisch. Die wenigen Gäste genossen diesen Augenblick man sah es in ihren Gesichtern.

Ich machte es mir gemütlich in einer der Barsessel und nippte an meinem Getränk. Meine Gedanken lies ich freien Lauf und Erinnerungen aus meinen letzten Reisen wurden von der Melodie am Flügel begleitet.

Auf einmal fing hinter mir ein Gast an leise mitzusummen. Er wagte sich vorsichtig, um nicht die Vorschriften des Gesetzes zu brechen etwas lauter mit dem Stück mitzugehen. Es war ein Stück aus einer italienischen Oper. Dabei blieb es nicht, ein anderer Gast kannte das Stück und fing ebenfalls an mit seiner sehr schönen Stimme mitzusingen. Als der Klavierspieler nach einer kurzen Pause wieder ein bekanntes Stück spielte, fing dieser Gast wieder an zu singen und plötzlich wurde er von einer weiblichen Stimme begleitet. Ein wundervoller sehr stimmungsvoller Augenblick.

Ein Moment welcher lange nachwirkte und ich noch tagelang vor mich her summte, was mich heiter stimmte…ein Kulturschatz, welcher derzeit nicht mehr selbstverständlich ist.

Keramik, Fisch und Kunst…

…ist allemal in Vietri sul Mare zu finden.

Diese Ortschaft ist die letzte schöne Perle entlang der Felsenküste von Amalfi, welche sich wie eine Kette aus wunderschönen Orten an der steilen Felswand aufreiht. 

In diesem Ort ist der Vietrese erstmal Gastgeber und nicht Einheimischer. Dies wird ihm in die Wiege gelegt und der Besucher wird auch nicht enttäuscht werden. Sie helfen beispielsweise einem aus der Patsche, wenn ein Tourist meint, die engen Gassen dann doch mal mit dem Auto durchfahren zu müssen, oder die Macht des Meeres an den steilen Klippen für seine Wasseraktivitäten unterschätzt.

Die Vietresi sind stolz auf ihren Heimatort, welcher an der Felswand mit kleinen schmucken Häuser gebaut ist. Die Piazza bildet die Spitze mit den traditionsreichen Geschäften und dem Kunsthandwerk, welcher von der bemalten Kachel bis hin zur Kaffeetasse reicht und eine Galeriemeile der Heimatkeramik bildet. Aber auch Bars, Schmuckläden, Boutiquen mit Kleidern und Schuhe, welche zu diesem maritimen Ort passen, sind hier zu finden.

Vietri sul Mare ist kein Ort, durch welchen man einfach durchläuft, sondern es ist schon fast ein Hinpilgern der Menschen aus der ganzen Welt, die diesen malerischen Ort kennenlernen wollen. Was es so einzigartig macht, ist die Lage der Ortschaft, denn es hat durch die Felswand eine kleine eigene Bucht mit einer Marina. Die Promenade befindet sich im oberen Teil des Fischerortes und ist eine Bühne für einen ungestörten Blick von einer gekachelten Sitzbank aus dem offenen Meer zu genießen. Zudem verfangen sich mehrmals am Tag Sonnenstrahlen in der Bucht und lassen zu verschieden Tageszeiten den Ort immer wieder in einem anderen Gelbton erstrahlen. Hier findet Geist und Seele Ruhe, selbst wenn plötzlich unter einem Orchester aus Autohupen und lauten Geschimpfe von nicht einsichtigen Menschen, die meinen den Verkehrsstau, der durch den Ort entlang zu der engen Küstenstraße führt, beschleunigen zu müssen. Der Spruch eines meiner Cousins ist: „es bedarf eine besondere Liebe zu diesem Ort, um in diesem Museum leben zu können.“

Zudem ist es der Geburtsort meines Großvaters und er verließ Vietri sul Mare erst, als er meine Großmutter heiratete. Das war ein echter Liebesbeweis, denn ein Vietrese verlässt nicht ohne triftigen Grund sein Paradies. Dennoch er wurde auch in Salerno sehr glücklich, das nur ein paar Kilometer entfernt von seinem Geburtsort liegt.

Am Ende von Vietri sul Mare wurde an der steilen Felswand das Lloyd‘s Baia Hotel errichtet. Fast majestätisch wirkt das Hotel durch seine außergewöhnliche Lage mit Blick auf Salerno und glänzt empor in seiner weißen Eleganz hoch oben am Felsen. Es ist mit einer eigenen natürlichen Badebucht verbunden, bei welcher man den Blick auf das türkisgrüne Meereswasser hat und nur für Hotelgäste zugänglich ist. Überall in den Räumen des Lloyd’s Baia sind die schönen Kacheln zu finden, welche durch die vielen Kristalllüster dem Interieur einen edlen Stiel geben. Ein schlendern durch die schönen Räumlichkeiten dieses Gebäudes und immer wieder ein Blick aufs Meer zu werfen ist ein wahrer Genuss. Nach dem Besuch eines der vielen Fischlokalen des Ortes mache ich es mir immer gemütlich auf der Terrasse des Hotels. Das Haus verfügt über eine sehr gute Patisserie und eine hauseigene Bar auf der Terrasse, bei welcher ich mich dem allabendlichen Sonnenuntergang mit Blick aufs Meer gerichtet verwöhnen lasse und lausche dem Scirocco zu – was sich oftmals nach einem  Gesang der Sirene anhört…ich meine ein Mädchen winkt mir zu und plötzlich verschwindet sie in das weite Nass der Nacht hinaus.

Awesome Blogger Award

Ich danke den beiden Herren Julian Carax und dem Valentin van Nuys von Carax&VanNuys für die Nominierung meines Blogs und ebenfalls ein Dankeschön an all den lieben Follower die meine Beiträge lesen und kommentieren. 

Über den Awesome Blogger Award:

„Dies ist eine Auszeichnung für die absolut wundervollen Schriftsteller auf der ganzen Welt des Bloggens. Sie haben hinreißende und wunderschöne Blogs, sind bezaubernd und liebenswürdig und finden immer einen Weg, dem Leben ihrer Leser Glück und Lachen zu verleihen. Das ist es, was einen großartigen Blogger wirklich ausmacht.“

Regeln, um Teil des „Awesome Blogger Award“ zu sein:

– Danke der Person, die Dich nominiert hat.

– Kennzeichne den Beitrag mit #awesomebloggeraward.

– Beantworte die Fragen, die Dir gestellt wurden.

– Nominiere mindestens 5 Blogger und informiere diese über ihre Nominierung.

– Gib ihnen 10 neue Fragen zur Beantwortung.

Dies möchten Julian Carax und Valentin van Nuys  (= 10 Fragen) von mir wissen:

1.) Was war die selbstloseste Tat deines bisherigen Lebens?

Von meinem Elternhaus auszubrechen als junge Italienerin in Deutschland um mein eigenes Leben zu bestreiten, womit ich auch für andere junge Italienerinnen zum Vorbild wurde.

2.) Wärst du gerne mit dir selbst befreundet?

Nein, auf keinen Fall! Ich mag mich zwar so wie ich bin, aber dennoch bin ich ein sehr geselliger Mensch und habe sehr gerne Freunde um mich herum.

3.) Hast du Feinde, und wenn ja: weshalb? (= bei manchen Nominierten ist das wahrscheinlich Käpt’n Obvious. Dennoch.)

Ich bin Süditalienerin und da gehört der Feind ganz klar aus Tradition zu meinem Alltag. Meine Patentante stammte aus der Nähe von Corleone welches das „Herz“ der Mafia ist. Noch Fragen?

4.) Du könntest noch einmal mit einem deiner Lehrer reden. Welcher wäre es und was würdest du sagen? 

Es wäre mein Physiklehrer der in meiner Schulzeit von Kunst nichts verstand und Schüler wie mich die eine künstlerische Gabe haben nicht neben sich duldeten. Heute ist er mit einer namenhaften Künstlerin leiert. Ich würde ihn fragen – was er an ihr liebt.

5.) (= von Wolf) Welchen Autor/welches Buch hast du zur Schulzeit am meisten gehasst – und warum?

Es war ein Buch von Johann Peter Hebel mit seinen allemannischen Gedichten. Für eine Süditalienerin sehr schwer verständlich und teilweise in der Sütterlinschrift geschrieben.

6.) Du darfst „Gott“ spielen und einen Menschen wiederbeleben.

Würdest du es tun? Wenn ja, wen?

Ich würde jeden Menschen wiederbeleben, wenn es in meiner Macht steht.

7.) Nie wieder Internet, oder nie wieder öffentliche Veranstaltungen (Kultur, Unterhaltung & Sport?)

Kultur, Kunst mag ich sehr, denn mit ihnen wachse ich. Sie zeigen mir durch ihr abstraktes Denken wie Kunst entsteht andere Wege und Möglichkeiten. 

Genauso wie unser Fortschritt mit der Technik. Das Internet, gibt mir die Möglichkeit mit Menschen, die nicht unmittelbar in meiner Nähe sind Kontakt zu halten und mein Blog zu betreiben. Das finde ich einfach klasse und für mich ist es eine Horizonterweiterung, wenn ich dabei persönliche Reiseberichte lesen darf. Sport muss natürlich sein…in meinem Fall ist es der Wassersport.

Beides ist wichtig.

8.) Welches Buch hatte einen großen Einfluss auf dich?

Vom Winde verweht. In diesem Buch hat mich der letzte Abschnitt beeindruckt: „Morgen auf Tara will ich alles überdenken. …Schließlich, morgen ist auch ein Tag.“ 

9.) Mit wem würdest du gerne mal essen gehen?

Mit Michelle Obama würde ich gerne essen gehen. Sie ist eine sehr interessante Frau und Ihre Worte sind inspirierend.

10.) Was war das schönste Feedback, was du für deinen Blog bekommen hast?

Ich möchte auch mal mit dir am Strand laufen gehen…

Ich würde gerne die folgenden Blogs nominieren:

https://abenteuer50.com

https://campogeno.wordpress.com

https://schreibmanblog.wordpress.com

https://myskaldkonur.com

https://seniorenumdiewelt.wordpress.com

https://arcimboldisworld.com

https://florashopeu.wordpress.com

https://newvisionspublications.wordpress.com

Die 10 Fragen, die ich an die Neu-Nominierten sind die folgenden:

  1. Wenn du nochmal die Möglichkeit hättest dein Leben von vorne anzufangen. Was würdest du anders tun?
  2. Wenn du wählen könntest als Vogel oder als Fisch zur Welt zu kommen. Für welches Lebewesen würdest du dich entscheiden und warum?
  3. Bei einem Wettbewerb hast du eine Reise nach deiner Wahl gewonnen, für welches Reiseziel würdest du dich entscheiden?
  4. Für wen würdest du gerne deine Leibspeise kochen und diese Person als Gast an deinem Tisch haben?
  5. Wenn du dir jetzt deinen innigsten Wunsch erfüllen könntest würdest du das jetzt tun?
  6. Welches Buch war in deinem Leben so eindrucksvoll, das du es gleich mehrmals lesen musstest?
  7. Hast du schon Mal etwas total Verrücktes in deinem Leben gemacht, bei welchem du dich immer wieder noch gerne daran erinnerst und was war das?
  8. Ist die Digitalisierung für dich Fortschritt und wie hat dieses Medium dein Alltag verändert?
  9. Was war dein erster Gedanke als das Lockdown durch Covid19 ausgerufen wurde?
  10. Was würde sich für dich verändern beim Schreiben, wenn sich hinter einem Blog ein weltberühmter Autor verbirgt und er dir eine positive Private Message zukommen lässt. Würde sich dein Schreibverhalten ändern?

Auch für euch gilt: wenn jemand seine Nominierung nicht annehmen möchte, ist das kein Problem. Dadurch ist nix „verloren“. Ein Zeitlimit bei dieser Nominierungs- und Weiterleitungssache gibt es nicht. Viel Spass beim Schreiben.

Herzlichen Dank nochmals für die Norminierung und auch all meinen Followern für das regelmässige Interesse meiner Beiträge. Da ich aufgrund der aktuellen Lage nicht mehr so viel Reisen kann, werde ich in meinen weiteren Beiträgen aus meinem Leben und meine Migration, welche ich auch als Reise sehe, erzählen. 

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.